วันจันทร์ที่ 16 มกราคม พ.ศ. 2555

Die Jungenkatastrophe: Das überforderte Geschlecht eine Seite der Wahrheit ...



Der hohe Preis der Mädchenförderung, Nachdem ich mich schon über den 'Puppenkasper' amüsiert hatte, war dieses Buch der logische Nachfolger. Es greift endlich einmal auf, wie sehr inzwischen die Jungen benachteiligt werden, besonders durch die jahrzehntelange Mädchenförderung. Der Autor hat die ausweglose Situation klargemacht, in die ein Junge kommt, dem Frauen als irgendwie bessere Menschen präsentiert werden und dem die eigene körperliche Kraft quasi zum Vorwurf gemacht wird. Auch die Ursache wird nicht verschwiegen: Erziehung liegt in Frauenhand (Grundschulen haben fast nur weibliches Personal), männliche Bezugspersonen/Vorbilder fehlen oft.
Ein etwas trocken geschriebenes Büchlein, dafür mit vielen überzeugenden Beispielen, lesenswert.
für alle Jungenmütter ein Muss, Natürlich muss man bei jedem sogenannten "Ratgeber" aufpassen - Klischees oder ähnliches gibt es immer. Als Mutter von zwei Jungs musste ich aber - schon bevor ich das Buch las - lernen, dass Jungs manchmal anders "ticken". Der Autor Beuster ist Lehrer und selbst Vater und hat deshalb wohl selbst wertvolle Erfahrungen mit den oft überforderten, unterforderten bzw. falsch geförderten Jungs gemacht. Einige Kapitel waren für mich vollkommen nachvollziehbar, in anderen Punkten war ich beim Lesen kritischer. Jedes Kind ist anders ...
Endlich sagt es einer!, Von Ein Kunde
Beuster hat recht - wer Söhne hat, versteht sofort, dass wir den Jungen gegenüber in besonderer Weise aktiv werden müssen. Ein notwendiges Buch für das Verständnis von Jungen heute.
Ein Ansammlung von Klischees, Der Titel dieses Buches versprcht viel; man erwartet eine Analyse der Probleme, die Jungen in unserer Gesellschaft zusehends haben. Leider blieb dieses Buch hinter diesen Erwartungen zurück, hat man doch bloß zahlreiche Klischees feministischer Herkunft und teilweise selbstgestrickte laienpsychologische Ideengebäude aneinandergereiht gefunden. Störend ist auch, daß solch unwissenschaftliche eher politisch ideologisch gefärbte pseudeowissenschaftliche Werke wie z.B. das von Allen und Barbara Pease zitiert wurden. Auch decken sich meine Erfahrungen nicht mit denen des Autors, der offenbar an einer sozialen Brennpunktschule unterrichtet und diese Erfahrungen auf das gesamte männliche Geschlecht überträgt und verallgemeinert. Ich kenne überwiegend Jungen, die ein völlig anderes Bild abgeben.
Insgesamt ein eher überflüssiges Buch; nur Wasser auf die Mühlen der Radikalfeministinnen.
eine Seite der Wahrheit ..., Für mich geht es gar nicht darum, die alleinige Wahrheit in einem Buch zu finden. Erstaunt mich ein bisschen, dass jetzt auch noch Ein-Stern-Kommentare zum Buch kommen. Beuster guckt sich die Herausforderung "Wie machen wir Jungen 2009" aus seiner Sicht an. Und die ist für mich wirklich interessant. Und: Er ist sehr praxisnah.
Ich kann wirklich jedem Mann und jeder Frau das Buch empfehlen.

Was ich nicht verstehe (auch bei Beuster): Scheint so, als würde da ein Konflikt nach der Melodie "Wer ist das wirklich (aller)schwächste Geschlecht, Jungen oder Mädchen?" schwelen. So ein Quatsch. Darum geht's mir überhaupt nicht. Ich möchte, dass wir, unsere Generation (ich bin 43 und wir haben eine 15-jährige Tochter und einen 11-jährigen Sohn) alles mitgeben, damit die Kinder sich ihr Leben so gut wie möglich selbst gestalten können.

Und: Das Buch liest sich gut und schnell. Die vielen Beispiele/ Anekdoten/ Zitate sind nicht megawissenschaftlich, aber ich kann mich Dank dieser Beispiele immer schnell in die beschriebenen Situationen denken. Ich find's gut.
Evolution ist machbar, Herr Beuster!, Frank Beuster hat es gut gemeint mit diesem Buch, sorgt er sich doch um die Jungen. Das muss ihm hoch angerechnet werden, leider verfaellt er aber in die alten Clichees vom pruegelnden Hoehlenmenschen.
Beuster, der weiss, dass Frauen Jungen einfach nicht verstehen koennen, weiss aber selbst genau, wie sich ein Maedchen fuehlt, wenn es seine Periode kriegt.

Diagnose: Junge Jahrzehntelang galten Mädchen als das schwächere Geschlecht, die Verhältnisse haben sich umgekehrt. Pädagogen und Eltern sorgen sich um die Männer von morgen, Forscher rufen die Jungenkatastrophe aus, denn zunehmend leiden Jungen und junge Männer an verschiedenerlei Defiziten und sind in vielen Gesellschaftsbereichen schwer verunsichert. Kleine und große Helden in Not! Ein unentbehrliches Buch für Eltern, Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer und alle, die sich mit dem Wandel von Geschlechterrollen und -identitäten auseinandersetzen.

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